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Willkommen
Das „No Way Back“ ist ein RPG-Forum, das die Wizarding World als Basis nutzt und durch eigene Lore ergänzt, um Stück für Stück gemeinsam eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Unsere Geschichte spielt zur Zeit der Marauders im Jahr 1978 und hat ein L3S3V3-Rating. Aktuell liegt der Fokus im Ingame auf den Angriffen von Todesser:innen und Werwölfen und ihren Folgen für die magische Gesellschaft. Im Untergrund formiert sich zudem eine queere Widerstandsbewegung, die sich vor allem gegen die Stigmatisierung von Muggelstämmigen einsetzt. Weitere Informationen findest du in unserem Grimoire, inklusive unserem Disclaimer.
Neuigkeiten
Eine kleine Überraschung für euch: Es gibt einen neuen Zeitsprung und wir schalten den 8. Dezember 1978 im Ingame frei. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, an diesem Tag keinen großen Forenplot stattfinden zu lassen, damit unsere Charaktere die zurückliegenden Ereignisse ausreichend verarbeiten können. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Planung der kommenden Monate und weitere News gibt es in den allgemeinen News. Habt einen guten Start in den Monat und happy Pride Month! ♥
[Familie] Somewhere out there
#1
geschrieben von Sarah (she / her) am 09.06.2026, 09:29
Avatar
Merton Graves ist das Mitglied der Weird Sisters, das auf jeden Fall übersehen wird. Die Weird Sisters? Klar, die kennt spätestens seit dem Sommer jede:r musikbegeisterte Hexe und Zauberer Großbritanniens. Aber Merton? Wer war das nochmal? So ging es der jungen Frau wohl ihr ganzes Leben und sie fand es nie schlimm nicht in erster Reihe zu stehen. Manchmal möchte man aber dennoch einfach wahrgenommen werden... An das Rampenlicht muss sie sich nun wohl aber gewöhnen, immerhin starten die Weird Sisters gerade ziemlich durch. Und die große Leidenschaft zum Beruf machen, zusammen mit der selbstgewählten Familie, wer will das nicht?
Alter 21 Jahre Augenfarbe braun Körpergröße 167,5 cm

Gesucht wird Mertons
verschollene Schwester
Beruffrei wählbar
Alter25-38 Jahre
Musikliebhaberin
AvatarAura Garrido?
Two lives, one story
Manche Eltern tragen ihre Geheimnisse ein Leben lang mit sich herum. Geheimnisse, die so schwer wiegen, dass sie ganze Familien verändern. Du bist eines dieser Geheimnisse.

Lange bevor ich geboren wurde, kamst du zur Welt. Du warst das erste Kind unserer Mutter. Ihr erstes großes Glück. Und zugleich der Beginn ihres größten Schmerzes. Da unser Vater einen Sohn wollte. Nichts auf der Welt wünschte er sich mehr. Doch als unsere Mutter stattdessen ein Mädchen zur Welt brachte, hatte sie Angst um dich. Da der Mann, den sie liebte und der damals längst nicht mehr der Mensch war, der er hätte sein sollen, seine Wut mit Alkohol und Gewalt schmückte.

Also traf sie eine Entscheidung, die sie ihr ganzes Leben verfolgen sollte. Sie gab dich fort.
Nicht, weil sie dich nicht wollte oder liebte. Sondern gerade weil sie dich liebte. Weil sie glaubte, dass ein Leben ohne sie besser wäre als eines in der Gefahr, die unser Vater damals darstellte.

Alles, was sie dir mitgeben konnte, war ein Brief. Ein paar Seiten voller Erklärungen, Entschuldigungen und einer Liebe, die nie die Chance bekam, gelebt zu werden. Vielleicht hoffte sie, dass du ihn eines Tages lesen würdest. Vielleicht hoffte sie, dass du sie verstehen könntest. Vielleicht wusste sie selbst, dass manche Entscheidungen zu groß sind, um jemals vergeben zu werden, aber sie sah keine andere Wahl als diese.

Während du irgendwo aufwuchsest, fern von deiner leiblichen Familie, bliebst du für uns ein Geist. Eine Geschichte, die nie erzählt wurde. Ein Name, der niemals ausgesprochen wurde.

Jahre später wurde ich geboren. Die Tochter, die ebenfalls nicht der Sohn war, den unser Vater sich immer gewünscht hatte. Ich wuchs mit seinem Wunsch nach jemand anderem auf. Mit einem Jungennamen, der eigentlich für einen Sohn bestimmt gewesen war. Mit dem Gefühl, nie ganz das zu sein, was er sich erhofft hatte.

Und dennoch wusste ich nichts von dir. Ich wuchs als Einzelkind auf. In dem Glauben, dass es nie jemanden anderen gegeben hatte. Dass ich die Erste gewesen war. Die Einzige. Während irgendwo da draußen meine Schwester lebte.

Du.
The daughter they lost
Wie dein Leben nach der Adoption verlief, weiß niemand. Vielleicht hattest du das Glück, in einer liebevollen Familie aufzuwachsen. Vielleicht war dein Weg deutlich schwerer. Vielleicht wurdest du von Reinblütern aufgenommen, vielleicht von Muggeln oder einer Familie irgendwo zwischen beiden Welten. All das liegt ganz bei dir.

Was jedoch feststeht, ist, dass die Musik ihren Weg in dein Leben gefunden hat. Ob du heute auf großen Bühnen stehst, eigene Songs schreibst, ein Instrument meisterhaft beherrschst oder gerade erst dabei bist, dir einen Namen zu machen – Musik wurde zu einem Teil von dir. Vielleicht sogar zu dem Teil, der dich durch die schwierigsten Zeiten getragen hat.

Von deiner Herkunft wusstest du lange nichts. Bis zu dem Tag, an dem der Brief, den unsere Mutter schrieb, den Weg zu dir fand. Vielleicht wurde er dir auf einem Sterbebett überreicht. Vielleicht aus Schuldgefühlen. Vielleicht einfach, weil jemand beschlossen hatte, dass die Wahrheit lange genug verborgen gewesen war.
Mit einem Mal hattest du Antworten auf Fragen, die du nie zu stellen gewagt hattest. Du kanntest den Namen deiner leiblichen Mutter. Du wusstest, weshalb sie dich fort gegeben hatte. Und du erfuhrst, dass irgendwo da draußen eine Familie existierte, die nie wusste, dass es dich gab.

Vor allem aber erfuhrst du von mir. Von einer jüngeren Schwester, die ihr ganzes Leben lang glaubte, ein Einzelkind zu sein.
Sonstiges
Wer du heute bist, möchte ich dir nicht vorgeben. Tatsächlich gibt es nur wenige Dinge, die für mich wirklich feststehen. Vielleicht hast du dein Leben lang nach Antworten gesucht. Vielleicht hast du nie wissen wollen, woher du kommst. Vielleicht liest du den Brief unserer Mutter und empfindest Mitgefühl für die Frau, die dich fortgeben musste. Vielleicht kannst du ihr ihre Entscheidung niemals verzeihen. Vielleicht möchtest du die Familie kennenlernen, die du nie hattest. Vielleicht ist Merton für dich zunächst nur eine Fremde, mit der du zufällig das selbe Blut teilst. Genau diese Fragen möchte ich gemeinsam mit dir entdecken und entwickeln.

Wenn du dich für Mertons Schwester entscheidest, erwartet dich eine enge familiäre Anbindung, eine Geschichte voller Geheimnisse, verpasster Chancen und alter Wunden, die vielleicht niemals ganz heilen werden. Zwischen den Schwestern steckt jede Menge emotionales Potenzial – von vorsichtiger Neugier über Hoffnung bis hin zu Enttäuschung, Wut oder tiefer Verbundenheit.
Gleichzeitig möchte ich dir möglichst viele Freiheiten lassen, damit der Charakter zu deinem eigenen werden kann. Gerne kann man auch schauen, ob man Gesuche miteinander verbindet, um noch mehr Anschlussmöglichkeiten zu schaffen. Als Avatar habe ich an: Aura Garrido gedacht, aber auch hier bin ich für Vorschläge offen. Mir ist vor allem wichtig, dass die Schwestern durch die gemeinsame Leidenschaft für Musik eine Verbindung haben.

Wenn dich ein düsteres Setting Ende 1978 in der Wizarding World nicht abschreckt, du eine plotlastige Community magst und dich ein Post alle 14 Tage nicht abschreckt, dann melde dich gerne bei mir (saphira92), unter diesem Gesuch oder direkt auf unserem Discord.
im SG


Danke, Ela <3


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Regulus Black — Tatze: "Mamas kleiner Liebling übt wieder sein finsteres Gesicht."
Rabastan Lestrange — Krone: "Hat das Charisma eines nassen Pergaments. Und riecht auch so."
Evan Rosier — Moony: "Hat vermutlich noch nie in seinem Leben gelacht. Würde ihm auch nicht stehen."
Barty Crouch Jr. — Moony: "Redet mit sich selbst und verliert trotzdem die Diskussion."
Bellatrix Black — Wurmschwanz: "Betritt einen Raum und die Temperatur fällt um zehn Grad. Beeindruckend, eigentlich."

„Ich schwöre feierlich,
dass ich ein Tunichtgut bin."

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