Die magische Welt bietet viele verschiedene Berufe, die sich teilweise stark von denen der nicht-magischen Welt unterscheiden. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Das Ministerium ist in der Hauptstadt ein großer Arbeitgeber. Viele Hexen und Zauberer finden aber auch Arbeit in den Geschäften der Winkelgasse und Nokturngasse oder im Gastronomieviertel Carkitt Market.
In diesem Eintrag stellen wir einige Ideen für Berufe vor, wobei es für Auror:innen und Heiler:innen weiterführende Detail-Informationen gibt.
Als die größten Arbeitgeber gelten vermutlich das Ministerium, das St. Mungo Hospital und der Tagesprophet, doch auch abseits dessen gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Interessensgebiete.
Es gilt, nicht jede:r kann Fluchbrecher:in, Auror:in oder Profi-Quidditchspieler:in werden. Mancherorts stehen einem die Türen offener, wenn man einen bekannten Namen mitbringt. Andernorts trifft man genau deswegen dieser Zeiten auf Vorurteile und auch der Blutstatus kann eine Rolle spielen.
Viele reinblütige Zauberer und Hexen haben eine vorbestimmte Karriere durch Familienunternehmen oder Traditionen und sind darauf entweder sehr stolz oder wären ihr gern entflohen. Wenn sie es denn überhaupt nötig haben zu arbeiten und man nicht durch das Familienvermögen längst ausgesorgt hat.
Insbesondere jungen Frauen reinblütiger Familien ist es vorbestimmt für den Fortbestand der Familien zu sorgen und als Haushexe zu agieren. Möchte eine von ihnen Karriere machen, so stellen sich ihr vermutlich sehr viele Hürden in den Weg, die es zu überwinden gilt. Selbst unabhängig vom Blutstatus vertritt man in der magischen Gesellschaft 1978 noch vielerorts die Meinung, dass Frauen in manchen Berufsfeldern nichts verloren haben und man auf ihre Meinung und ihr Können weniger vertraut, als auf das der männlichen Bevölkerung.
Ausbildungen dauern im Schnitt rund drei Jahre. Dies kann je Berufsfeld variieren, genauso wie die verlangten Ansprüche an Schulnoten und Schulabschlüsse. Für manche Berufe reicht ein durchschnittlicher ZAG Abschluss, andere schauen streng auf jede UTZ Note. Und dann gibt es wieder Berufe, bei denen ein Abschluss keinerlei Rolle spielt und eher Talent oder andere Faktoren ausschlaggebend sind.
Fest steht auf jeden Fall, dass kaum jemand nach abgeschlossener Berufsausbildung direkt ein Profi ist. Ausgenommen sind wenige Personen, deren Karriereweg schon sehr lang feststeht und die vielleicht auch schon in den Schulferien entsprechenden Unterricht erhalten haben – unter Beachtung des Gesetzes zum Verbot des Gebrauchs von Magie für minderjährige Hexen und Zauberer.
Werft auch gerne einen Blick in unsere
Jobliste. Dort findet ihr eine große Auswahl an möglichen Arbeitgeber:innen.
Alchemist:in
Wer in Hogwarts gute Noten in Fächern wie Arithmantik, Alte Runen, Astronomie und Zaubertränke erzielt, kann sich der Alchemie widmen. Dabei handelt es sich um einem Berufszweig, der oft einen etwas verstaubten Ruf hat und nicht für alle verlockend wirkt.
Alchemist:innen beschäftigen sich mit der Erforschung der Zusammensetzung und der magischen Eigenschaften von Substanzen. Dabei führen sie viele, teils gefährliche Experimente durch. Die Arbeit ist langwierig und anspruchsvoll, und große Erfolge sind keinesfalls garantiert. Viele Alchemist:innen gehen am Ende ihrer Karriere in den Ruhestand, ohne die großen Leistungen erreicht zu haben, die sie sich erhofft hatten.
Astronom:in
Hexen und Zauberer, die in Hogwarts besonders gute Leistungen in Astronomie, Arithmantik und Geschichte der Zauberei zeigen und sich für das Geschehen am Himmel interessieren, können eine Karriere in der Astronomie einschlagen.
Astronom:innen beobachten und dokumentieren nicht nur die Sterne und Planeten, sondern nutzen Planetenkonstellationen auch für Vorhersagen. Im Unterschied zu Seher:innen arbeiten sie dabei mit Berechnungen und Fachwissen, statt auf eine angeborene Gabe angewiesen zu sein.
Viele Astronom:innen arbeiten für das Ministerium, andere sind selbstständig und verkaufen ihre Vorhersagen und Entdeckungen beispielsweise an den Tagespropheten.
Aurolog:in
Gute Leistungen in den Fächern Wahrsagen und Astronomie öffnen den Weg in den Beruf der Aurologie. Wie der Name schon sagt, geht es hier um die Deutung der Auren von Menschen. Anhand ihrer Farben können Aurolog:innen erkennen, ob ein Ungleichgewicht oder eine Störung der Seele vorliegt.
Während körperliche Beschwerden vor allem von Heiler:innen behandelt werden, wenden sich Hexen und Zauberer bei psychischen Problemen meist an Aurolog:innen. Dort erhalten sie auch Empfehlungen, zum Beispiel für Zaubertränke, Kristalle oder Lebensstil-Anpassungen, um ihre Aura ins Gleichgewicht zu bringen.
Hin und wieder werden Aurolog:innen auch zu Prozessen im Zaubergamot gerufen, um dort ihre Fähigkeiten bei der Beurteilung von Angeklagten einzusetzen.
Auror:in
Eine ausführliche Beschreibung zum Berufszweig Auror:in findet ihr
hier.
Besenmacher:in
Wer Besen herstellen möchte, sollte in den Schulfächern Zauberkunst, Kräuterkunde und Arithmantik gute Leistungen zeigen.
In Werkstätten im ganzen Land werden Besen – das beliebteste magische Transportmittel – hergestellt und ständig weiterentwickelt. Besonders im Quidditch-Sport sucht man immer nach neuen, noch schnelleren Modellen. Der Wettbewerb zwischen den Werkstätten ist daher hoch. Besenhersteller:innen müssen nicht nur handwerkliches Können, sondern auch Kreativität beweisen, um ihre Produkte hervorzuheben. Am Ende müssen die Besen außerdem die strengen Kontrollen und Tests des Besenregulations-Kontrollamts bestehen, bevor sie zum Verkauf zugelassen werden.
Drachenwärter:in
Der Beruf der Drachenwärter:innen gehört nicht zu den bestbezahlten in der magischen Welt. Die meisten entscheiden sich dennoch bewusst dafür und das aus echter Liebe zu den Tieren.
Drachenwärter:innen arbeiten überwiegend in Reservaten, seltener in privaten Anlagen. Sie kümmern sich um die Pflege der gefährlichen Tierwesen, achten auf eine artgerechte Haltung und sorgen gleichzeitig für die Sicherheit von Mensch und Drache. Auch die Versorgung verletzter Tiere gehört zu ihren Aufgaben.
Wer diesen Beruf ergreifen möchte, sollte in Hogwarts gute Leistungen in Pflege magischer Geschöpfe, Zauberkunst und Verteidigung gegen die Dunklen Künste zeigen. Oft sind jedoch nicht nur Noten entscheidend: Verantwortungsbewusstsein, schnelle Reaktionen und die Fähigkeit, auch in stressigen Situationen ruhig zu bleiben, sind mindestens genauso wichtig, um nicht nur den Job zu bekommen, sondern auch, um lange genug darin zu überleben.
Fluchbrecher:in
Wenn das Hogwarts-Zeugnis gute Noten in den Fächern Arithmantik, Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Zauberkunst und Alte Runen zeigt, können Hexen und Zauberer eine Ausbildung als Fluchbrecher:innen beginnen. Dieser Beruf gehört zu den gefährlicheren und anspruchsvolleren Tätigkeiten der magischen Welt.
Fluchbrecher:innen gelten oft als echte Abenteurer:innen. Sie reisen durch die ganze Welt, um wertvolle Gegenstände aufzuspüren, die durch komplexe Magie verborgen oder geschützt sind. Dabei müssen sie Schutzzauber nicht nur erkennen, sondern auch brechen. Dafür braucht es ein großes Wissen über Zaubersprüche. Häufig nutzen Fluchbrecher:innen auch Sprüche, die nur während ihrer speziellen Ausbildung gelehrt werden.
In Großbritannien gibt es zwei typische Wege für Fluchbrecher:innen:
a) Selbstständige Fluchbrecher:innen
Sie sichern zum Beispiel Schätze, entfluchen Erbstücke oder reinigen verfluchte Immobilien von dunkler Magie. Oft arbeiten sie eng mit Antiquariaten zusammen, verkaufen dort gefundene Gegenstände oder bieten ihre Dienste an.
b) Fest angestellte Fluchbrecher:innen
Diese arbeiten zum Beispiel bei der Zauberbank Gringotts, wo sie sich um magisch geschützte Schätze kümmern. Andere sind in der Strafverfolgung tätig und entfluchen Beweisstücke, damit sie für weitere Ermittlungen genutzt werden können.
Heiler:in
Eine ausführliche Beschreibung zum Berufszweig Heiler:in findet ihr
hier.
Herbolog:in
Gute Leistungen in den Fächern Kräuterkunde, Pflege magischer Geschöpfe und Zaubertränke sind eine gute Grundlage für den Beruf der Herbologie.
Magische, aber auch ganz gewöhnliche Pflanzen bestimmen den Alltag von Herbolog:innen. Viele besitzen ein eigenes Gewächshaus, in dem sie Kräuter aller Art anbauen. Dafür brauchen sie einen grünen Daumen und ein gutes Gespür für die Natur. Mit Ruhe, Geduld und Aufmerksamkeit gehen sie ihrer Arbeit nach, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Die geernteten Kräuter verkaufen sie zum Beispiel an Apotheken, Zaubertrankmeister:innen oder Heiler:innen. Auch wenn dieser Beruf auf den ersten Blick eher ruhig wirkt, ist er sehr wichtig. Kräuter werden in vielen Bereichen der magischen Welt benötigt.
Journalist:in
Ob „Tagesprophet“, „Hexenwoche“ oder „Der Klitterer“: Journalist:innen haben in der magischen Welt eine Auswahl an Medien, für die sie arbeiten können.
Hexen und Zauberer, die diesen Beruf ausüben, sollten nicht nur gut schreiben und sich klar ausdrücken können, sondern auch einen scharfen Verstand besitzen. Außerdem braucht es oft eine gewisse Hartnäckigkeit. Denn um an eine gute Geschichte zu kommen, greifen manche Journalist:innen auch zu eher fragwürdigen Methoden.
Magizoolog:in
Gute Noten in den Fächern Pflege magischer Geschöpfe, Zauberkunst und Kräuterkunde können Hexen und Zauberern den Weg in diesen Forschungsbereich der magischen Welt öffnen.
Magizoolog:innen erforschen magische Tiere und sammeln alle wichtigen Informationen über sie. Dieses Wissen wird später oft in Büchern festgehalten und der Allgemeinheit oder auch Schüler:innen von Hogwarts zur Verfügung gestellt.
Viele Tierforscher:innen widmen sich in ihrer Karriere über viele Jahre hinweg – manchmal sogar ihr ganzes Leben lang – nur einer bestimmten Art magischer Tierwesen und richten ihre gesamte Arbeit darauf aus.
Quidditchspieler:in
Wer Talent im Besenflug hat, keine Angst vor Höhen oder riskanten Manövern und eine große Leidenschaft für den magischen Sport Quidditch mitbringt, könnte als Quidditchspieler:in glücklich werden – vorausgesetzt, das nötige Können ist vorhanden.
In Großbritannien gibt es viele Teams, die in Turnieren und Meisterschaften gegeneinander antreten (ihr könnt sie in unserer
Jobliste einsehen). Wer auf dem Besen überzeugt und seinem Team zu Erfolgen verhilft, kann sich nicht nur über hohes Ansehen und große Bekanntheit in der magischen Welt freuen, sondern auch über ein gut gefülltes Verließ. Erfolgreiche Spieler:innen verdienen oft viel Geld und können ein luxuriöses Leben führen. Trotzdem sollte man diesen Beruf nicht unterschätzen. Das Verletzungsrisiko ist hoch, und die Geschichte des Quidditch zeigt, dass es bei diesem gefährlichen Sport immer wieder auch zu schweren Unfällen und Todesfällen kommt.
Zauberstabmacher:in
Die Herstellung von Zauberstäben gilt als einer der ehrenvollsten und wichtigsten Berufe in der magischen Welt. Hexen und Zauberer sind für das Erlernen von Magie auf einen Zauberstab angewiesen. Zauberstabmacher:innen sorgen dafür, dass jede:r den Zauberstab bekommt, der am besten zu ihr oder ihm passt.
Zauberstabmacher:innen sollten gute Kenntnisse in Pflege magischer Geschöpfe, Kräuterkunde, Alten Runen und Zauberkunst haben. Der Beruf ist sehr anspruchsvoll, da viele Fähigkeiten miteinander verknüpft werden müssen. Ein gutes Auge, Verstand und Kreativität sind nötig, um als Zauberstabmacher:in erfolgreich zu sein.
In Großbritannien denkt man bei Zauberstäben vor allem an Ollivander, das ein Monopol auf diesem Gebiet hat. Es gibt jedoch auch selbstständige Zauberstabmacher:innen, die nur selten große Bekanntheit oder viele Kund:innen erreichen.
Zaubertrankmeister:in
Um in der magischen Welt Zaubertrankmeister:in zu werden, ist es wichtig, schon in der Schulzeit gute Leistungen in einigen Fächern zu zeigen. Besonders hilfreich sind Arithmantik, Zauberkunst, Zaubertränke und Kräuterkunde. So schafft man eine gute Grundlage für die spätere Ausbildung.
Zaubertrankmeister:innen werden meist von erfahrenen Meister:innen ihres Fachs ausgebildet. Viele von ihnen arbeiten in den Hinterräumen von Apotheken. Die Arbeit erfordert nicht nur ein gutes Gespür für genaue Regeln, sondern auch viel Wissen über Kessel und die verschiedenen Zutaten.
Sie stellen Zaubertränke, Salben und Tinkturen her, die magischen Menschen bei vielen Beschwerden helfen. Deshalb arbeiten viele Zaubertrankmeister:innen in Apotheken oder im St. Mungos. Manche arbeiten aber auch selbstständig und verkaufen ihre Produkte privat. In diesem Fall benötigen sie unbedingt eine offizielle Lizenz des Zaubereiministeriums. Wer ohne eine solche Lizenz Tränke verkauft, muss mit Strafen rechnen.