Legilimentik & Okklumentik
Legilimentik
Ein kontroverser und nicht immer wohlwollend eingesetzter Zauber ist die Legilimentik, ausgelöst durch den Spruch „Legilimens“ und unter Voraussetzung von direktem Augenkontakt. Dieser Zauber erlaubt es, in das Innerste einer anderen Person zu blicken. Damit kann man nicht nur Gedanken erkennen, sondern auch Gefühle, Erinnerungen und tief verborgene Wünsche wahrnehmen.
Ein geübter Legilimentiker kann selbst versteckte Absichten erkennen, Lügen entlarven oder Geheimnisse aufdecken. Opfer dieses Zaubers werden dabei von einem rasanten Strom an Emotionen und Erinnerungen überrollt - jenen, die der:die Zaubernde gerade im Kopf und Geist des Opfers einsieht. Geschieht dieser Eingriff gegen den Willen des Opfers, so wird der Vorgang oft sogar als schmerzhaft beschrieben.
Es ist möglich, den Eingriff zu stören oder abzuwehren (siehe: Okklumentik), doch dies erfordert hohe Willenskraft und viel Übung. Ohne diese Schutzmaßnahmen sind die Betroffenen dem Übergriff vollständig ausgeliefert.
Mitarbeiter:innen der Vergissmichzentrale des Ministeriums erlernen diesen Zauber während ihrer Ausbildung zum Zweck des zielgerichteten Erkennens schädlicher Erinnerungen bei Muggeln, um diese im Nachgang mit dem Zauber Obliviate auszuradieren.
Okklumentik
Okklumentik bezeichnet die Magie, mit der Zaubernde ihre eigenen Gedanken und Gefühle gegen das Eindringen anderer schützen können (siehe: Legilimentik). Es erfordert große Willenskraft und viel Übung, um den eigenen Geist gegen magische Angriffe zu stärken und abzuschirmen.
Wie die Legilimentik ist auch die Okklumentik erlernbar, wird jedoch nicht in Hogwarts unterrichtet und bleibt daher meist nur jenen vorbehalten, die gezielt in ihrer Beherrschung ausgebildet werden oder sie sich in harter Eigeninitiative angeeignet haben.
Einige Berufe setzen die Fähigkeit der Okklumentik voraus, die dann im Rahmen der Ausbildung erlernt wird.